Das Huhn

In unserer unmittelbaren Nachbarschaft befinden sich zwei Hühnerhofe (einer davon ist  Lieferant für unsere Eier). Die Hühner dort leben tagsüber auf je einer großen Wiese und sind abends im Hühnerhaus. Sie haben es wirklich gut mit netten Leuten, die sich kümmern. 

Gestern wollte der Chef mit Bommelchen und Fritz in den Garten, um eine Runde Frisbee zu spielen (ich war in meinem Büro am Ackern); als ich ein „Nein“, „Stopp“ von besagtem Herrchen hörte. Verantwortungsbewußt wie ich bin (und nebenbei bemerkt auch dankbar für eine willkommene Unterbrechung bei der Arbeit) bin ich gleich gucken gegangen, was die Hundschaften angestellt hatten, um so einen Anpfiff vom Chef zu riskieren. Wie mir berichtet wurde, hatte sich direkt auf der Terrasse ein Huhn befunden. Die Betonung liegt auf hatte sich befunden. Bommel hat einen ausgeprägten Jagdtrieb durch seine Hälfte pudeliger Vorfahren und Fritz, als Deutscher Mittelspitz, hat den spitztypischen Vertreibtrieb gegen alles, was seiner Meinung nach nicht aufs Grundstück gehört.

Jedenfalls war das Huhn erst mal auf dem Nachbargrundstück. Komisch war eher, dass es vorher überhaupt bei uns war. Unser Grundstück ist ringsum mit einem 1,50 m hohen Zaun eingezäunt, damit die Hunde nicht den Sittich machen. Die Höhe stammt noch aus der Zeit, als unsere früheren Hunde deutlich grösser waren als die beiden Zwerge Bommel und Fritz. Diesen Zaun hatte das Huhn also fliegend oder flatternd überwunden. Was ich einfach toll finde. Dass das das konnte. Es ist eine absolute Hühnerminderheit in Deutschland, die die Gelegenheit hat, Zäune flatternd oder fliegend zu überwinden. Trotzdem war die Aktion von dem Huhn ziemlich blöde. Es war ja praktisch allein – ohne seine Freundinnen, was ihm gar nicht gefallen hat.

Wir und einige Nachbarn haben das Huhn den ganzen Tag gesucht; immer, wenn jemand ein wenig Zeit hatte. Huhn hatte sich natürlich wenn möglich versteckt, es gab Hinweise, dass es gesehen wurde, und wenn man dann hinkam, war es wieder weg. Ein wenig wie bei Elvis oder diesen Sommerloch Kängurus/Krokodilen, die manche Leute gegen alle Wahrscheinlichkeit sichten. Alle Nachbarn unterhielten sich über Huhn Sichtungen und darüber, wie Huhn wieder ganz knapp im Unterholz verschwand.

Das ganze hat aber ein Happy End. Abends kam das Huhn-Herrchen noch bei uns vorbei, um zu berichten, dass das Huhn wieder daheim bei seiner Schar ist. Es hatte ganz allein nach Haus gefunden. Vielleicht hat es die anderen Hühner gehört oder es war ganz einfach Zufall. Wir waren alle sehr froh, denn nachts allein draussen ist für ein Huhn lebensgefährlich. Es gibt hier Füchse und natürlich Autos.

Ich bin sehr stolz auf dieses Huhn und würde mir wünschen, dass alle Hühner Gelegenheit hätten, solche Tollkühnheiten zu begehen oder zumindest glücklich auf einer Wiese mit anderen netten Hühnern zu leben, nach Würmern zu scharren und sich die Sonne auf die Flügel scheinen zu lassen.

Licht am Ende des Tunnels

Bommelchen (Boston Terrier x Zwergpudel) und Fritz (Deutscher Mittelspitz) haben sich mal wieder was getraut.

Normalerweise halten sich ja eine gesunde Vorsicht vor Neuem und eine ebenso gesunde Neugier bei den Wichten die Waage. Manchmal ist es nicht leicht nachzuvollziehen, wann das eine oder das andere siegt. Immer aber finde ich, dass die Hunde schon von selbst entscheiden, ob sie sich etwas trauen oder lieber nicht. Bommelchen z.B. durchpflügt unseren Teich wie ein Seehund und ist total gern im Wasser. Das war nicht immer so; früher war der Bommelmann zwar nicht gerade wasserscheu, aber er konnte sehr gut darauf verzichten. Erst nach dem Tod unseres Harzer Fuchses Chili, der eine absolute Wasserratte war und am liebsten den ganzen Tag im Wasser war, fing Bommelchen an, den Gartenteich, das ehemalige Biotop von Chili, für sich zu erobern. 

Fritzchen liebt Höhlen, Unterstände – alles, wo man unter- und reinkriechen kann (dem Bommel ist so was unheimlich), dafür findet Fritz Wasser doof.

Als ich den Tunnel im Garten aufgebaut hatte, war der kleine Spitz natürlich in seinem Element. Sonst stand er immer leicht gelangweilt am Gartenteichufer und hat Bommelchen beim Planschen zugeschaut. Diesmal war er wie der Blitz im Tunnel verschwunden (so eine prima Höhle, ewig lang, knisternd, spannend) und Bommel stand am Tunneleingang und traute sich nicht. Er traute sich ziemlich lange nicht, während Fritz im Tunnel hin- und herausauste wie die Elektronen im CERN-Tunnel. Irgendwann habe ich im Tunnel Leckerchen deponiert, so dass Bommelchen (die kleine Fressmaschine) herausfinden konnte, dass Tunnel nichts tut (bei wirklich grosser Angst vor Dingen helfen übrigens keine Leckerchen, da sind Hunde nicht mal in der Lage, dass Leckerchen zu nehmen). Aber in einer entspannten Spielsituation kann das schon helfen, die Angst zu überwinden. Und irgendwann waren beide Hunde im Tunnel (ein Überbleibsel aus den Tagen mit großen Hunden). Sie hatten reichlich Platz, konnten aufrecht stehen und sich gegenseitig beim Hin- und Herrennen überholen. 

Zwei Hunde im Tunnel

Suchbild

 

Das Wandern ist des Bommels Lust…

und des Fritzchens und natürlich die der Hundechefs. Freitag vor Pfingsten haben wir uns mal wieder auf in den Oberharz gemacht. Der Oberharz ist sehr praktisch zum Wandern. Da man sowieso – mehr oder weniger – schon oben ist, gibt es nicht mehr so viele anstrengende steile Aufstiege. Die haben wir sonst jeden Tag auf den Hundespaziergängen, da wir direkt am Harzrand wohnen. 

Zum Wandern haben wir uns die Kalte Bode mit den unteren und oberen Bodefällen vorgenommen. Das sind zwar nicht die Niagara Fälle, aber wirklich sehr hübsch. Unsere Harzflüsschen haben sowieso allesamt ihren eigenen Charme. Und das Wasser ist kristallklar, kalt und sauber. Wir brauchen also keine Trinkvorräte für die kleinen Hundejungs mitschleppen. 

Beide Hunde, Spitz Fritz und Bommel Boston Terrier Mix, sind sowieso angenehme und ausdauernde Wanderbegleiter. Als wir nach vielen Stunden von der Wanderung zurück kamen, wollten sie gleich im Garten eine Runde mit ihren Bällchen spielen. Die Wichte sind echt unermüdlich:-)

Bodefall

 

Yoga mit Hund

Die allgemeine Nachrichtenlage verlangt es, dass man ich gelegentlich auch mal wieder runterkomme. Auch wenn es wegen vermehrten Kopfschüttelns angesichts der bizarren und/oder grausigen täglichen Nachrichten zu einer Art Schleudertrauma kommt, ist Muskelentspannung und ruhiger Atem eine gute Therapie. All das leisten Yoga und Meditation.

Da ich hier an meinem Wohnort nicht gerade die Auswahl an Yogaschulen habe, finden die Übungen eben bei mir zu Hause statt. Und zu Hause sind die Hunde. 

„Yoga mit Hund“ bedeutet hier nicht, dass die Hunde Yoga machen. Obwohl es das natürlich auch gibt; das nennt sich dann Doga und findet vorwiegend in New York und Hongkong und weniger im Harz statt. Da aber meine beiden Schnuggels, das Fritzchen und der Bommel, es sowieso aus dem Effeff beherrschen, mit ihrem linken Hinterfuss hinter ihr rechtes Ohr zu kommen, sieht die Yogastunde für meine Hunde ganz anders aus und ist wohl nicht im Sinne der Erfinder des Doga.

Die kleinen Hundejunx scheinen es jedenfalls zu lieben, wenn ich meine Matte ausrolle. Wenn ich die Yoga Position des herabschauenden Hundes einnehme, rennen sie zwischen meinen Armen und Beinen im Kreis. Und besonders schön finden sie es, wenn ich meditiere. Dabei sitze ich ja auf der Matte und befinde mich praktisch fast auf Augenhöhe mit Spitz und Bossi-Poo. Meist habe ich die Augen dabei geschlossen – und wenn ich sie öffne sehe ich vor mir zwei Hunde liegen, die mich gespannt beobachten, anscheinend darauf wartend, dass ich ein Lebenszeichen von mir gebe. Das sieht einfach nur niedlich aus. Gelegentlich bekomme ich auch mal unversehens ein Küsschen von einem oder beiden Hunden. Mit der Tiefenentspannung ist es dann erst mal vorbei, wie man sich vermutlich denken kann. Was mir aber völlig egal ist, denn Yoga mit Hund(en) ist einfach völlig entspannend, wie ich finde.

Im übrigen können wir sehr gut yogisches Denken von unseren Hunden lernen. Das was wir durch viele Übungen erreichen wollen, nämlich das Gedankenkarussell vorübergehend abzuschalten und im hier und jetzt und ganz bei uns anzukommen, beherrschen unsere Hunde vorbildlich. Sie sind die perfekten Gurus – schon allein deswegen, weil sie mit ihrer linken Hinterpfote hinter ihr rechtes Ohr gelangen:-)))

Ohne Abendbrot ins Bett, Hoch das Beet und ein Bootie

Wenn man es schafft, die Frühjahrsmüdigkeit zu überwinden, kann im Frühling alles mögliche passieren. Irgendwie ist man nach dem langen Winter voller Tatendrang und möchte die Ideen umsetzen, die man in der kalten dunklen Jahreszeit ausgeheckt hat. Manchmal gelingt das auch – mehr oder weniger.

Dieses Jahr ist es mir einfach nicht gelungen, einen Einstieg ins Fasten hinzukriegen. Normalerweise mache ich das immer mindestens eine Woche lang vor Ostern. Weniger aus religiösen Gründen als der Gesundheit zu Liebe. Aber dieses Jahr – niente, nada, nichts. Ich war schon richtig sauer, bis ich auf das Konzept des Intervallfastens gestossen bin. Davon gibt es verschiedene Formen, z.B. an zwei Tagen der Woche nur 500 Kalorien zu sich zu nehmen, die restlichen Tage normal essen oder einen Tag essen, einen Tag nur Wasser, Tee und bei Fröstelanfällen eine Tasse Gemüsebrühe ohne Einlage. Letzteres mache ich jetzt bis Ostern, danach wechsele ich zu der ersten Methode. Natürlich ist das kein „richtiges“ Heilfasten, aber es tut mir gut und ich bin richtig energiegeladen – nix mit Frühjahrsmüdigkeit.

Dieser Energieschub hat dazu geführt, dass ich mir ein Hochbeet für Gemüse in den Garten gestellt habe. Ich hatte schon mal ein selbst gebautes – als das nach ein paar Jahren zerbröselt war, ist es irgendwie unterblieben, ein neues zu installieren. Die Teile sind wirklich genial, zumal mein Rücken auch nicht mehr der ist, der er mal war. Es ist einfach angenehm, ohne sich bücken zu müssen, im Garten rumzuwursteln. Und das Gemüse ist wirklich nur lecker, wenn man es ganz sonnenwarm direkt aus dem Beet essen kann.

Und da das Wetter so – nun ja:-) – frühlingshaft schön ist, sind die Wichte, Bossi Poo Bommel und Mittelspitz Fritz, praktisch den ganzen Tag draussen. Sie helfen fein beim Buddeln und Sachen durch den Garten tragen, schauen, ob schon Frösche in den Gartenteich eingezogen sind und haben einfach Spaß. Bommelchen hatte sich letzten Sonntag an der Pfote verletzt beim Spaß haben – und ich habe absolut keine Ahnung, wie er das angestellt hat. Es hat ganz fürchterlich geblutet; sein Herrchen und ich sahen aus wie aus einem Horrorfilm (weil wir abwechselnd das blutende Bommelchen auf dem Arm gehalten haben), bis ich dem Unglückswurm einen provisorischen Verband anlegen konnte.  Dann waren wir zum dritten Mal in diesem Jahr an einem Sonntag beim tierärztlichen Notdienst (1x Kralle eingerissen, einmal Rücken verrenkt, 1x Pfote aufgerissen). Ist ja auch erst Ende März. Fritz durfte auch mit auf unseren Sonntagsausflug zum Tierarzt. Er hat sich absolut vorbildlich benommen; man hat fast gar nicht gemerkt, dass er auch da war. Das ist sonst wirklich nicht seine Art; er ist schließlich ein Spitz. Aber vermutlich hatte er Schiß, dass er auch auf dem Tierarzt Tisch landet, wenn er da irgendwie auffällt. Bommelchen hat ein chices Bootie bekommen, damit kein Dreck in der Wunde landet. Aber ins Wasser darf er damit auch nicht. Bommel kann mit seinem Verband um die Pfote und dem Bootie ganz gut laufen, aber wir alle hoffen, dass er das Teil bald los ist.

Dann können wir hier richtig mit dem Frühling weitermachen!

 

 

Der zweite Tag im Neuen Jahr

Sylvester ist mal wieder überstanden. Die Hundejungs haben sich wacker gehalten, wenn ihnen auch das Geknalle ziemlich auf die Nerven gegangen ist (und nicht nur ihnen).

Inzwischen sind die Feiertage aber schon wieder Schnee von gestern, wobei seit heute früh richtiger Schnee fällt. Etwas, woran die Hundschaften viel Spass haben.

Wobei sich der Spass für den Bommelmann heute ziemlich in Grenzen gehalten hatte. Irgendwie hat sich das Kerlchen am Sylvestertag ein Kralle eingerissen.  Es war nicht wirklich ein Notfall, aber richtig helfen konnten wir ihm auch nicht. Die Musher kleben die Krallen ihrer Schlittenhunde, wenn denen mal so was passiert. Aber Bommelchen ist ja kein Husky (und ich bin leider kein Musher), also musste das Bürschen zur Versorgung der Kralle zum Tierarzt. Der hat die Kralle gekürzt und desinfiziert und in den nächsten Tagen wird die Pfote mit einem bitter schmeckenden Spray behandelt (das mit dem „bitter“ hat der Doc gesagt, ich hab’s nicht probiert), damit sich da nichts entzündet.

Das Jahr fängt ja gut an (selbstverständlich leiden hier alle mit Bommelchen mit). Andererseits gibt es Schlimmeres (das gibt es ja eigentlich – fast – immer) und in ein paar Tagen ist das auch alles wieder heile.

Das Bommelchen hat eine schlimme Pfote

Weisse Weihnacht – sozusagen

Normalerweise ist das Fell von Fritz, dem Mittelspitz, absolut pflegeleicht. Gelegentliches Durchbürsten mit einer Softbürste reicht eigentlich völlig aus. Er haart nicht, sein Fell ist magisch – wenn das Kerlchen sich draussen einsaut, ist er spätestens am nächsten Morgen wieder weiss wie ein Schneeflöckchen.

Fritz, der Deutsche Mittelspitz
Fritz, der Deutsche Mittelspitz

Fritz hat jetzt in der Adventszeit beschlossen, sich seinen Fellwechsel zu gönnen. Der erste war im Frühjahr – und doch – wenn Fritzchen wechselt, dann mit Engagement und Schmackes. Damals habe ich schon gedacht, dass ich mir aus der abgeschmissenen Wolle gut und gern ein Zweitfritzchen basteln könnte. Und nun fängt er also auf ein Neues an. Was ja völlig normal ist, in der Weihnachtszeit aber irgendwie lästig (vermutlich für alle Beteiligten). Ich jedenfalls bürste den Burschen jetzt täglich, er bekommt gute Öle und gelegentlich Eigelb, damit ihm die Sache leichter fällt – und trotzdem „schneit“ es im Haus überall Fellflöckchen. Was an für sich auch nicht weiter schlimm ist, weil man ausgegangenes Spitzfell sehr einfach aufnehmen und entfernen kann. Und irgendwie haben die überall rumschwebenden Fellflöckchen auch durchaus etwas weihnachtliches – irgendwie.

Spitzwolle
Spitzwolle

Beim letzten Fest hatte Fritzchen ein ähnlich gute Idee, die Bude festlich zu schmücken. Er hatte da so ein Phase, die Klopapierrolle aus dem Badezimmer zu stibitzen, um dann, mit der Rolle im Mäulchen, lange Papiergirlanden durchs Haus zu ziehen. Dieser kleine Hund hat durchaus Sinn fürs Schöne:-))))

 

 

 

Sommerhunde

Seit einiger Zeit stand hier nichts Neues über Bommelchen, den Boston Terrier/Pudel-Mix und Fritz, den Deutschen Mittelspitz.
Das lag nicht etwa daran, dass es nichts zu berichten gäbe (die beiden Wichte lassen sich praktisch minütlich etwas Neues einfallen) sondern an der Jahreszeit. Wir sind praktisch dauernd draussen; wir wandern stundenlang im Harz, wir hängen im Garten rum, kurz gesagtgeschrieben bin ich nur so viel bzw. wenig im Büro, dass ich die wichtigsten Dinge erledigen kann. Es ist sozusagen Urlaubszeit.
Das Spielen und die Beschäftigung mit den Kerlchen geht nun mal vor, das Aufschreiben ihrer Un- und Heldentaten passiert eben im Moment eher nebenbei.
Die beiden sind ein richtig gutes Team geworden. Netterweise klappt bei den Kleinen auch das gemeinsame Üben (und spielen), was bei meinen früheren grossen Hunden irgendwie immer problematisch war, weil einer immer andere Talente als der andere hatte, die getrennt gefördert und gearbeitet werden mussten. Bommelchen und Fritz sind sich da sehr ähnlich, machen die meisten Sachen beide gleich gern und arbeiten ganz toll beide mit.
Ein gemeinsames „Sitz“, was auch gemeinsam eingeübt wurde:

Fritz, der deutsche Mittelspitz und Bommel, der Boston Terrier/Pudelmix in Wartestellung:-)
Fritz, der deutsche Mittelspitz und Bommel, der Boston Terrier/Pudelmix in Wartestellung:-)

Aber natürlich geht es nicht die ganze Zeit um Übungen und „Arbeit“ (was beiden allerdings eine Menge Spass macht); sie dürfen natürlich auch Hund sein und ihren Hundeangelegenheiten nachgehen wie hier das Bommelchen, dass den Fröschen im Teich Beine macht:
Bommel auf Froschjagd
Bommel auf Froschjagd

oder die beiden unterm Kirschbaum, die Früchte erntend, die die Vögel von oben runterwerfen:
Bommel und Fritz unterm Kirschbaum
Bommel und Fritz unterm Kirschbaum

und manchmal wird auch einfach rumgetobt, dass die Fetzen fliegen. Für zartbesaitete Gemüter: das alles läuft unter Spiel und Toben – die beiden tun sich nicht weh, es wird niemand gemobbt – es ist Lebensfreude pur.
Das dynamische Duo
Das dynamische Duo

Sommer ist einfach schön für die Hunde (und auch für ihre Chefin)

Der erste Geburtstag von Fritz

Letzten Dienstag hatte unser lustiges Knallbonbon Fritz, der Mittelspitz, seinen ersten Purzeltag. Wir haben mit ihm eine lange Wanderung durch den Harz gemacht, was für ihn sicher das schönste Geschenk war. Er ist so gerne draussen, er ist gern dauernd mit seinen Menschen zusammen (und mit Bommelchen, seinem Mitbewohner), und auf diese Weise konnten wir beides miteinander verbinden. Wir hatten einen schönen Tag und viel Spass.
Aber mit Fritz hat man eigentlich jeden Tag Spass. Er ist so eine Frohnatur, was nicht nur an seinem niedlichen Lächeln liegt. Es ist richtig schön mit ihm.

Fritz der Mittelspitz 1 Jahr alt
Fritz der Mittelspitz 1 Jahr alt

Die Gartensaison ist eröffnet

Mittlerweile sind die Temperaturen so mild, dass mit der Gartenarbeit begonnen werden kann.
Nun ist der grösste Teil unseres Gartens hinter dem Haus einfach ein Hundegarten. Ausser Busch- und Baumgruppen, einem Teich und einem grossen Rasen gibt es da kaum Zierpflanzen. Die sind alle im Garten vor dem Haus, der für die Wichte nicht erreichbar ist. Und das aus gutem Grund:-)
Im Hundegarten dürfen Bommelchen, der Bossi-Poo und Fritz, der Mittelspitz, rumseppeln, im Teich planschen, Mäuse jagen, buddeln, unter regennassen Sträuchern duschen, Ball spielen, Leckerchen und Spielis suchen etc. etc. Das hält keine Edelrose aus:-)
Und natürlich sind beide Hunde mit Begeisterung auf ihrem eigenen Spielplatz. Fritz würde es vermutlich vorziehen, praktisch nur draussen zu leben. Bommelchen braucht gelegentlich dringend die Couch im Wohnzimmer für ein erfülltes Hundeleben. Aber ich lasse keinen der Hunde gern unbeaufsichtigt im Garten, obwohl der hundesicher eingezäunt ist. Man weiss ja nie…
Aber jetzt und in der warmen Jahreszeit sind wir Menschen ja auch fast den ganzen Tag draussen. Ich kann auf der Terrasse sitzen und da arbeiten und nebenbei meine beiden Helden im Auge behalten, oder wir wursteln so im Garten rum. Bei letzterem „helfen“ die kleinen Hunde. Grabe ich z.B. Brennnesselnester aus, gräbt Fritz auch. Jetzt nicht unbedingt Brennnesseln, aber irgendwas gräbt er aus. Der Wille zählt, finde ich. Während Fritz und ich graben, verschleppt das Bommelchen kleine Gartengeräte, die wir dann anschliessend alle suchen gehen.
Auf diese Weise dauert alles etwas länger, macht dafür aber mindestens doppelt so viel Spass. Und die beiden Wichte haben das Gefühl, dass sie wichtig sind und helfen.
Nach getaner Arbeit werden Leckers versteckt oder es gibt ein Spielzeug. Diese Sticks, die die beiden auf den Fotos in der Mache haben, sind anscheinend sehr bissfest; und werfen kann man sie auch. Mir ist das lieber, als das sie auf irgendwelchen Stöckchen rumkauen, aber das lässt sich nicht konsequent verhindern. Gestern hatte sich Fritz ewig lange mit einem leeren Schneckenhaus beschäftigt. Er fand das toll, es liess sich kullern, in die Luft werfen und wieder auffangen, man konnte es bewachen, damit der diebische Bommel es nicht klauen konnte. Immer so bescheiden, mein Spitzbube – wer braucht schon teures Markenspielzeug:-)))

Fritz macht Pause
Fritz macht Pause
Bommels Pause
Bommels Pause